Kurz-Interview zum Lehrstart als Polymechanikerin EFZ (10/2022)

Im August 2022 startete Mirjam Kohler ihre Lehre als Polymechanikerin EFZ bei der moser-ingold ag. Üblicherweise starten unsere Lernenden ihre Lehre mit dem ersten Teil des überbetrieblichen Kurses (ÜK), welcher durch den Branchenverband Swissmechanic in Münchenbuchsee durchgeführt wird. Wir haben bei Mirjam Kohler nachgefragt, wie sie diesen Start in die Lehre empfunden hat.

Wie beurteilst Du den Besuch deines ersten ÜK?
«Ich finde es gut, dass man gleich zu Beginn der Lehre mit dem ÜK startet. Schliesslich hat man ja noch keine Berufserfahrung. Deshalb ist es gerade beim Start wichtig, dass es Personen gibt, welche einem in aller Ruhe die Grundlagen erklären und zeigen können. Auf diese Weise kommt man dann schon mit einem «gefüllten Rucksack» zurück in den Lehrbetrieb. Unser Kursleiter kann sehr gut erklären und nimmt sich viel Zeit für uns. »

Wie war Dein Start in die Lehre im Allgemeinen?
«Der Wechsel von der Schule zum Berufsleben ist sicher eine Umstellung. Man kann nicht mehr einfach am Unterricht teilnehmen und zuhören, sondern führt selbst eine Tätigkeit aus. Mir ist auch aufgefallen, dass die Pausenzeiten anders sind. In der Schule gab es viele Pausen. Beim Arbeiten beschränkt sich die Pause auf 15 Minuten am Vormittag und die Mittagspause. Ich schätze den Stunden-Break, den die moser-ingold ag ins Leben gerufen hat sehr. In diesen fünfminütigen Pausen kann ich kurz den Kopf durchlüften.»
Mehr Informationen zu unserem Stunden-Break finden Sie hier

Was gefällt Dir am Beruf Polymechanikerin bzw. weshalb hast Du dich für diesen Beruf entschieden?
«Mathematik war mein Lieblingsfach in der Schule. Weiter fasziniert mich das Messen im kleinen Toleranzbereich und dass alles sehr genau bearbeitet werden muss. Ich mag auch das Arbeiten an Produktionsanlagen / Maschinen. »

Nun hast Du den ersten Teil des ÜK hinter Dir. Auf was freust Du dich im Lehrbetrieb?
«Ich freue mich darauf, «richtig» zu arbeiten. Im ÜK haben wir «geübt» und hatten keinen Druck, dass Aufträge produziert und termingerecht fertig werden müssen. Hier im Lehrbetrieb wird das anders sein, da die Teile pünktlich in bester Qualität hergestellt werden müssen. Es ist schön zu wissen, dass man selbst etwas zu dieser Leistung beigetragen hat und auf diese Weise etwas für die Firma machen konnte. »

Wir bedanken uns bei Mirjam Kohler für das Kurz-Interview und wünschen ihr eine interessante und spannende Lehrzeit bei der moser-ingold ag.

L’auteur

Rolf Ochsenbein
Direction générale Tel. 062 956 20 36 rolf.ochsenbein@moser-ingold.ch