Erneuerbare Energie

Die moser-ingold ag startet mit erneuerbarer Energie ins 2015/2017/2020

Per Ende 2015 sanierten und verstärkten wir unser in die Jahre gekommenes Eternitdach. Dies aus gutem Grund: Das Dach wurde mit 309 Photovoltaik-Panels ausgerüstet. Diese rund 500 m2 erzeugen einen jährlichen Ertrag von ca. 80'000 kWh. Dies würde ungefähr den Energieverbrauch von 26 Einfamilienhäuser abdecken. Den Grossteil dieser 80'000 kWh wollen wir aber für unseren eigenen Energiebedarf nutzen. So soll die erneuerbare Energie zum betreiben unserer Produktionsanlage genutzt werden. Die überschüssige Energie, welche zum Beispiel übers Wochenende entsteht, wird ins Stromnetz eingespiesen.

2017 wird die Photovoltaik-Anlage auf 848 Panels und ca. 1400m2 erweitert. Wir rechnen mit einem jährlichen Ertrag von über 200'000 kWh was ungefähr dem Energieverbrauch von 70 Haushalten entspricht.

2020 wird die Photovoltaik-Anlage zusammen mit dem Erweiterungsbau für neue Produktions- und Lagerfläche um 234 Photovoltaik-Panels auf ca. 1770m2 ausgebaut. Die neue Fläche soll einen zusätzlichen jährlichen Ertrag von 73'000 kWh bringen und die gesamte Anlage über 270'000 kWh. Das entspricht ungefähr dem Energieverbrauch von 95 Haushalten.

Ihr Autor

Patrik Beck
Verkauf und Marketing (de/fr/en) Tel. 062 956 20 33 patrik.beck@moser-ingold.ch

Mit dieser Massnahme von 2015 kann die moser-ingold ag rund 15% des jährlichen Energieverbrauchs mit erneuerbarer Energie abdecken. Dies ist auch die Anforderung um den Grossverbraucherartikel, welcher ab 2017 wirksam ist, zu erfüllen. Um diesen Artikel zu erfüllen entschieden wir uns für die Variante EVA (Energieverbraucheranalyse). Erste eigene Berechnungen ergaben, dass eine grosse Photovoltaik-Anlage bereits die geforderten Einsparungen der EVA von 15% der Energie ermöglichen würde. Durch die Wahl der EVA würde auch die vorgesehene Analyse überflüssig. Denn die Analyse wäre dadurch von der Geschäftsleitung selbst gemacht worden. Auch die jährlichen Beratungskosten der beiden anderen Varianten könnten durch die EVA eingespart werden. Zum Beispiel bei der Universalzielvereinbarung würden Initialkosten von ca. 15'000 Franken und jährliche Beratungs- und Auditkosten von ca. 6'000 Franken anfallen. Innerhalb von 10 Jahren würden somit Kosten von ca. 75'000 Franken anfallen. Durch diese finanziellen Einsparungen bei der EVA könnte schon mindestens die Hälfte der Kosten der Solaranlage gedeckt werden. Schliesslich hat sich die Geschäftsleitung zur Energieverbraucheranalyse (EVA) entschieden.

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